Im Rahmen des geplanten Curry-Festivals startete KAUPERTS die Facebook-Umfrage „Nenne deine Lieblingscurrybude in Berlin“. Mitglieder der KAUPERTS-Gruppe hatten somit die Möglichkeit, aktiv bei der Gestaltung von KAUPERTS mitzuwirken, denn die genannten Currybuden wurden anschließend redaktionell erfasst und sind nun auf KAUPERTS für jedermann abrufbar.

Das Projekt: 5000 Fans in der KAUPERTS-Facebookgruppe und KAUPERTS veranstaltet ein bisher noch nie da gewesenes „Curry-Wurstical“ in Berlin. Für alle KAUPERTS-Fans gibt es Currywurst satt. Weitere Programmpunkte wie ein klassisches Orchester, Lesungen oder andere Entertainmenteinlagen sind geplant, um das große Currywurst-Phi­lo­so­phikum abzurunden.

Bevor die genannten Currybuden in unsere Datenbank aufgenommen wurden, galt es noch die genauen Öffnungszeiten, die exakte Adresse, Telefonnummer, Website etc., sowie die Qualität der Currywurst selbst zu überprüfen. Ich machte mich ich also Anfang April auf den Weg, um die genannten Lieblingscurrybuden der KAUPERTS-Fans zu erkunden.

Die Liste der genannten Imbisse reichte von Kultbuden wie Konnopke’s, Krasselt’s, Curry 36 und Bier’s Kudamm 195 über weniger bekannte, den größeren Buden aber in nichts nachstehende Imbisse wie Schrotti’s Inn, Curry Eck, Fritz & Co oder Curry Mitte. Die meisten Imbissbesitzer waren sehr erfreut über meinen Besuch und natürlich auch über die Nennung in der Facebookgruppe als Lieblingscurrybude; zur Feier des Tages wurde mir oft gleich eine Curry mit Pommes spendiert.

Bei einem gemütlichen Plausch während der Verkostung erhielt ich neben den gewünschten Informationen wie Öffnungszeiten, etc. auch allerhand weniger erfreuliche Brancheninfos über den harten Konkurrenzkampf der Currybudenbesitzer: Vor allem die noch unbekannten Buden haben es schwer, sich in der Curryflut Berlins gegen die altbekannten Buden zu behaupten. Während meiner Wurstexkursion konnte ich mir jedoch selbst ein Bild von jeder einzelnen Bude machen. Mein Tipp: Probieren Sie selbst! Auch ein Besuch der noch unbekannten Buden lohnt sich.

Unterschiede gab es vor allem bei der Sauce. Während viele Currybuden gewöhnlichen Ketchup aus der Tube zur Wurst servieren, erhält man bei vereinzelten Buden auch selbst gemachten Curryketchup und hausgemachte Pommes. Wichtig ist aber auch der Umgang mit den Kunden. So nehmen sich viele Currybudenbesitzer Zeit und kennen die Problemchen ihrer Gäste. So manch einer besucht seine Stammcurrybude auch nur wegen der netten Gespräche mit dem Servicepersonal.

Welche Currybude nun die beste ist, muss jeder selbst entscheiden. Eine Vorauswahl gibt es auf dem neuen Curry-Portal bei KAUPERTS. Ist Ihre Lieblingscurrybude noch nicht gelistet, wenden Sie sich gerne an unsere Redaktion. Ich jedenfalls brauche nach gefühlten 200 Würsten erst einmal eine Currypause!

Autor: Melanie Schmitt